Sehr geehrte Damen und Herren,

Heute ist internationaler Lehrertag - Augen auf für gute Bildung! 

"Lehrer sein" wird heute je nach Perspektive ziemlich gegensätzlich gesehen, wobei eigene Erfahrungen als Schülerin und Schüler, Elternteil und Lehrkraft dabei prägend sind. Und dabei ist es der schönste Beruf der Welt, der unsere Gesellschaft (aus und weiter) bildet. Das muss auch die Politik und die Wirtschaft sehen.

Bei genau dieser Wertschätzung muss angesetzt werden, um das Berufsbild alle Beteiligten ins rechte Licht zu rücken. Es braucht dringend Rahmenbedingungen und Entscheidungen, die das Lehren und Fördern erleichtern, Stress und Verwaltungsarbeiten reduzieren und die Schulfamilie als Ganzes stärkt und glücklich macht. Vor Allem braucht es aber auch Wertschätzung der Arbeit und Respekt gegenüber den tollen Kolleginnen und Kollegen, die jeden Tag Feuerwehrmann sind und „die Welt retten“.  Jetzt ist immer der beste Zeitpunkt!

Dazu muss man gewaltig um- und weiterdenken, die Finanzen neu verteilen und das Berufsbild ganz allgemein attraktiver machen. „Gute Ausbildung kostet Geld, das muss es uns aber wert sein!“ appelliert die Landesvorsitzende der KEG Bayern, Walburga Krefting daher zum internationalen Lehrertag. Die KEG Bayern fordert mehr Praktika, damit Lehrerinnen und Lehrer die Schulart für sich finden, in der sie ein Berufsleben lang glücklich sind. Dafür ist es wichtig, im Studium das pädagogische und psychologische Handwerkszeug und die Haltung zu vermitteln, die sie im Berufsalltag brauchen.

Schlussendlich müssen für gute Lehr- und Lernbedingungen wesentlich mehr gut ausgebildete Lehr-, Fach- und Förderlehrkräfte eingestellt werden als ausscheiden. Dabei darf nicht die Anzahl der Lehrkräfte darüber hinwegtäuschen, dass durch die gestiegene Teilzeitbeschäftigung  die Unterrichtsversorgung und die Förderangebote nicht mehr gesichert angeboten werden können. Das belastet zusehends.

„Bildung ist jedoch prägend für das Leben, gar für die gesamte Gesellschaft und darf für keine Seite zur Belastung werden. Nur so kann es gelingen, den Blick auf "Lehrer sein" und "Lehrer werden" gesellschaftlich positiv zu verändern, damit es gelingt junge Menschen für diese tolle "Berufung" zu begeistern. Besonders unsere Mittelschule, und damit etwa ein Drittel aller Schulkinder, benötigen noch mehr gut ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer“ schließt Krefting.

Ihr Team der KEG Bayern

   

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